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  • Hyaluronsäuretherapie / Viscosupplementationstherapie
    Theorie und Wirkungsweise:
    Hyaluronan ist ein Polysaccharid, welches bei fast allen Wirbeltieren ein wesentlicher Bestandteil der extrazellulären Matrix (Interzellularsubstanz) ist. Die Hyaluronsäure kommt nahezu überall im Körper von. Sie tritt in höheren Konzentrationen vor allem in der Haut, im Knorpel, in den Bandscheiben und in der Synovialflüssigkeit ("Gelenkschmiere") der Gelenke auf. Die Synovialflüssigkeit wird von speziellen Membranproteinen synthetisiert und in die Gelenkhöhle abgegeben. Sie dient der Lubrikation und dem Schutz aller inneren Oberflächen von Gelenken und hat zudem eine antientzündliche Wirkung.
    Eine Hyaluronsäuretherapie ist in der Regel sinnvoll, wenn einfachere Maßnahmen nicht zum Ziel führen und für eine Operation noch kein Anlass besteht.
    In das Gelenk eingebrachte Hyaluronsäure hat einen günstigen Einfluss auf den Gelenkknorpelstoffwechsel. Sie führt zu einer verbesserten Viskoelastizität und schützt die Kollagen-Proteoglykan-Matrix sowie Knorpelzellen und Schmerzrezeptoren.
    Der transsynovialen Fluss von Stoffwechselprodukten zu den Zellen und von Abbauprodukten aus dem Gelenk heraus wird so wieder optimiert.

    Ablauf:
    Ein Behandlungszyklus beträgt in der Regel 3-5 Infiltrationsbehandlungen im Abstand von ca. je einer Woche. Insgesamt dauert eine Behandlungsserie meist vier bis sechs Wochen, bis sich eine Besserung der Symptome ergibt. Eine Sitzung dauert etwa 10 Minuten und wird ambulant durchgeführt. Die Hyaluronsäure wird direkt unter sterilen Bedingungen in das krankhaft veränderte Gelenk gespritzt oder an die veränderte Sehne.

    Anwendungsgebiete
    Leichte bis mittelschwere Arthrose (Grad I - III)
    Patellaspitzensyndrom / jumper`s knee
    Fersensporn (Fasciitis Plantaris)
    Kalkschulter (Tendinosis Calcarea)
    Teilrisse der Rotatorenmanschette
    Subacromiales Impingementsyndrom der Schulter
    Tennis- und Golferellenbogen (Epicondylitis)
    Achillessehnenbeschwerden (Achillodynie)
    Schienbeinkantenbeschwerden (Tibiakanten Syndrom)
    akute & chronische Sehnen- und Banderverletzungen
    Rückenbeschwerden
    ...und weitere Indikationen

    Kontraindikationen
    Entzündliche Gelenkerkrankungen, wie beispielsweise Morbus Bechterew oder chronische Polyarthritis
    Venöse oder lymphatische Stauungen im Bein.
    Wenn das Präparat Hühnerprotein enthält, stellt die Hühnerprotein-Unverträglichkeit eine Kontraindikation dar.

    Die Kosten
    Trotz der in Studien nachgewiesenen Wirkung der autologen Blutplasmatherapie übernimmt die Grundversicherung die Behandlungskosten nicht. Je nach Krankheitsbild und Versicherer (Unfall, Zusatz etc.) besteht eine Kostendeckung durch den Zusatzversicherer. In diesem Fall können Sie die Kosten bei ihrem Garanten einreichen. Auf Nachfrage ist es möglich ein Kostengutsprachegesuch an den Versicherer zu stellen.
  • Autolog konditioniertes Blutplasma (ACP)
    Theorie und Wirkungsweise:
    Der eigene Körper repariert und heilt fortwährend Schädigungen am Gewebe. Die Heilung ist durch komplexe und vom Körper geregelte Prozesse bestimmt. Daran sind unter anderem spezielle Proteine, sogenannte Wachstumsfaktoren, beteiligt, die in den Blutplättchen enthalten sind und ausgegeben werden. Blutplättchen sind Teil des Blutplasmas und zirkulieren in der Blutbahn. Sie werden bei Verletzungen aktiviert und sammeln sich an der verletzten Stelle um dort diese Wachstumsfaktoren abzugeben. Zudem wird die Proliferation und Differenzierung verschiedener weiterer Zellarten (Osteoblasten, Chondroblasten) und eine Verbesserung der Kollagen- und Proteoglykanproduktion induziert. Die lokale Blutversorgung wird durch Stimulation der Angiogenese und Chemotaxis angeregt. Die autologe Blutplasmatherapie (ACP) basiert auf genau diesem körpereigenen Prinzip, indem hohe Konzentrationen dieser Proteine /Wachstumsfaktoren an die Verletzten Strukturen gebracht werden. Dieses geschieht durch die Injektion des gewonnenen Blutplasmas an den Ort der Verletzung.

    Ablauf:
    Ein Behandlungszyklus beträgt in der Regel 3-5 Infiltrationsbehandlungen im Abstand von ca. einer Woche. Insgesamt dauert eine Behandlungsserie so meist vier bis sechs Wochen, bis sich eine Besserung der Symptome ergibt. Eine Sitzung dauert etwa 10 Minuten und wird ambulant durchgeführt. Je nach Verletzungart kann aber die Form und die Häufigkeit der Verabreichung variieren. Ihnen wird von unseren MPAs ca. 15 ml Blut, meistens aus der Ellenbeuge, mit einer speziellen Doppelkammerspritze abgenommen. Dieses Blut wird dann vor Ort zentrifugiert, so dass sich das erwünschte Blutplasma von den roten Blutbestandteilen abtrennt. Wir erhalten so ca. 5 ml konzentriertes Blutplasma, welches die Wachstumsfaktoren enthät. Dieses Plasma wird dann unter sterilen Bedingungen an den Ort der Verletzung gespritzt. Da eine örtliche Betäubung die empfindlichen Wachstumsfaktoren beschädigt werden sie einen unangenehmen Druck beim Spritzen empfinden, der sicht aber wieder abschwächt. Nebenwirkungen werden nur äußerst selten dokumentiert, manchmal kommt es zu Schwellungen oder lokaler Hautrötung im Bereich des behandelten Gebietes.

    Anwendunggebiete:
    *Leichte bis mittelschwere Arthrose (Grad I–III)
    *Patellaspitzensyndrom / jumper’s knee
    *Fersensporn (Fasciitis Plantaris)
    *Kalkschulter (Tendinosis Calcarea)
    *Tennis- und Golferellbogen (Epicondylitis)
    *Achillessehnenbeschwerden (Achillodynie)
    *Schienbeinkantenbeschwerden (Tibiakanten Syndrom)
    *akute & chronische Sehnen- und Banderverletzungen
    *Muskel- Faszienschmerzen (Myofasziale Schmerzen)
    *Rückenbeschwerden
    *...und weitere Indikationen

    Die Anwendung dieser Methode ist gemäss den Richtlinien der WADA (World Anti-Doping Agency) erlaubt.

    Die Kosten:
    Trotz der in Studien nachgewiesenen Wirkung der autologen Blutplasmatherapie übernimmt die Grundversicherung die Behandlungskosten nicht. Je nach Krankheitsbild und Versicherer (Unfall, Zusatz etc.) besteht eine Kostendeckung durch den Zusatzvericherer. In diesem Fall können Sie die Kosten bei ihrem Garanten einreichen. Auf Nachfrage ist es möglich ein Kostengutsprachegesuch an den Versicherer zu stellen.

    Reportage aus SRF "Puls" vom 13.02.2017
  • Fokussierte Stosswellentherapie (ESWT)
    Theorie und Wirkungsweise:
    Die ESWT (Extrakorporale Stosswellentherapie) beruht auf dem Prinzip von mittel- bis hochenergetischen Ultraschallwellen, die direkt auf die schmerzhafte Region wirken. Die durch einen Generator erzeugten Druckwellen durchdringen mit hoher Energie (nicht mit Ultraschalltherapie zu verwechseln) die verletzte Körperregion und bewirken physikalische und biochemische Heilprozesse.
    Der genaue Wirkmechanismus ist noch nicht abschließend geklärt. Man geht allerdings davon aus, dass der Erfolg dieser Behandlung auf mehrere Ansatzpunkte zurückzuführen ist. Durch die Stoßwellentherapie wird die Durchblutung angeregt, da unter ihrem Einfluss neue Blutgefäße entstehen. Diese vermehrte Blutversorgung ermöglicht es dem Körper Immunkompetente Zellen an den Ort der Erkrankung/Verletzung zu transportieren.
    Des Weiteren führen die Stoßwellen selber zu einer Ausschüttung von Wachstumsfaktoren und Zellbotenstoffen die unser Immunsystem in Gang setzen und den Heilungsprozess beschleunigen. Stoßwellen haben zudem einen unmittelbaren Einfluss auf den Schmerz: durch die Reizüberflutung der Stosswellen wird die Schmerzwahrnehmung und – weiterleitung „gebremst“.

    Ablauf:
    Im Regelfall braucht man für eine erfolgreiche Stoßwellentherapie mehrere Sitzungen (ca. 3–5) in Abständen von ca. 1 Woche. Insgesamt dauert es also je nach Fall meist vier bis sechs Wochen, bis sich eine Besserung der Symptome ergibt. Eine Sitzung dauert etwa 10 Minuten und wird ambulant durchgeführt. Die Therapie wird von den meisten Patienten als wenig schmerzhaft empfunden, Nebenwirkungen werden nur äußerst selten dokumentiert. Manchmal kommt es zu Schwellungen oder lokaler Hautrötung im Bereich des behandelten Gebietes.

    Anwendungsgebiete:
    • Fersensporn (Fasciitis Plantaris)
    • Kalkschulter (Tendinosis Calcarea)
    • Tennis- und Golferellenbogen (Epicondylitis)
    • Achillessehnenbeschwerden (Achillodynie)
    • Schienbeinkantenbeschwerden (Tibiakanten Syndrom)
    • Jumpers knee
    • Patellspitzensyndrom
    • akute & chronische Sehnen- und Banderverletzungen
    • Muskel- Faszienschmerzen (Myofasziale Schmerzen)
    • Rückenbeschwerden
    • verzögerte Knochenheilung
    • ...und weitere Indikationen

    Unser Gerät:
    Der Storz Duolith ist eines der modernsten ESWT-Systeme auf dem Markt und kombiniert die Möglichkeit fokussierter und radiärer Stosswellentherapie. Somit können wir ein sehr breites Spektrum an Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparates behandeln. Die Therapie wird von unseren Ärzten durchgeführt.

    Die Kosten
    Trotz der in Studien nachgewiesenen Wirkung der Stosswellentherapie übernimmt die Grundversicherung die Behandlungskosten nicht. Je nach Krankheitsbild und Versicherer (Unfall, Zusatz etc.) besteht eine Kostendeckung durch den Zusatzversicherer. In diesem Fall können Sie die Kosten bei ihrem Garanten einreichen. Auf Nachfrage ist es möglich ein Kostengutsprachegesuch an den Versicherer zu stellen.