20.06.2020
Aktuelles aus der Stosswellentherapie
Fokussierte Stosswellentherapie - Heilende Schläge
Stosswellen sind hochenergetische Impulswellen, die über ein «ultraschallähnliches» Gerät auf die Haut appliziert werden, von wo sie gebündelt in die Tiefe des Gewebes fortgeleitet werden und dort besonders im kranken Gewebe ihre Wirkung entfalten können.

Die durch diese hochenergetischen Wellen verursachten mechanischen Reize bewirken im gereizten Gewebe v.a. eine Aktivierung des Zellstoffwechsels, eine verbesserte Durchblutung und einen entzündungshemmenden Effekt. Letztgenannten Effekt nützt man v.a. bei Sehnenentzündungen, am häufigsten beim Tennis- und Golferellbogen oder bei...
Wir bieten Ihnen an drei Praxis-Standorten (Uznach/Rapperswil/Wattwil) und unseren Kooperations­kliniken in Rapperswil (Rosenklinik) und Männedorf eine umfassende orthopädische und sportmedizinische Beratung und Behandlung rund um Ihren Bewegungs­apparat.
In unseren Fachgebieten sind wir jeweils sub-spezialisiert, so dass wir Ihnen ein höchst­mögliches Mass an Sicherheit in der Behandlung Ihrer Beschwerden bieten können.
Sie als Patient stehen bei uns im Mittelpunkt - unser Team wird Sie fachlich wie menschlich optimal betreuen.

Nach Lockerungen der BAG-Vorgaben für Arztpraxen in der CORONA PANDEMIE haben wir wieder den Normalbetrieb aufgenommen.
Bitte beachten Sie die vorgegebenen Massnahmen zu Ihrem persönlichen Schutz und zum Schutz Ihrer Mitmenschen. Desinfektionsmittel und Atemmasken werden Ihnen zur Verfügung gestellt. In der Praxis werden wir auf den nötigen Abstand zwischen Ihnen und anderen Patienten achten
Zusammen werden wir die Krise bewältigen – bitte bleiben Sie gesund!

Orthobase - Praxen für Orthopädie und Sportmedizin

Termine und Zuweisungen können durch Ihren Hausarzt, telefonisch oder über das Online-Formular auf unserer Homepage vereinbart werden.

Telefon- und Sprechstundenzeiten
Montag bis Freitag: 8–12 Uhr und 13–17 Uhr

OrthoBase Uznach

Rickenstrasse 5
8730 Uznach
Telefon +41 55 536 06 06
Telefax +41 55 536 06 07

OrthoBase Rapperswil

Rosenklinik Rapperswil
Güterstrasse 21/23
8640 Rapperswil
Telefon +41 55 536 06 06
Telefax +41 55 536 06 07

OrthoBase Wattwil

Medbase
Gesundheitszentren AG
Bahnhofstrasse 4
9630 Wattwil
Telefon +41 55 536 06 06
Telefax +41 55 536 06 07
  • Schulterstabilisierung
    Das Schultergelenk ist ein Gelenk mit geringer knöcherner Führung, was es anfällig für Instabilitäten macht. Erfahren Sie mehr zu Therapiemöglichkeiten (konserativ und operativ). Beübungs-Video...
  • Schultereckgelenkstabilisierung
    Man unterscheidet die akute Luxation des Schultereckgelenkes von dem pathologischen chronischen Folgezustand der Instabilität. Erfahren Sie mehr zu Therapiemöglichkeiten (konserativ und operativ)....
  • Rotatorenmanschettenrekonstruktion
    Das Schultergelenk ist das Gelenke mit den höchsten Bewegungsgraden, denn für die obere Extremität ist ein sehr hohe Bewegungsfreiheit nötig. Erfahren Sie mehr zu Therapiemöglichkeiten (konservativ...
  • Schultertotalendoprothese
    Der künstliche Gelenkersatz ist dann notwendig, wenn die Schädigung der Gelenkflächen irreparabel ist, die Funktion eingeschränkt ist und die Schmerzen nicht mehr tolerierbar sind. Erfahren Sie mehr...

FAQ


Operationen


1.) Wie erfahre ich, wann ich operiert werde?
In der Sprechstunde wird mit Ihnen der Operationstag festgelegt. Sie bekommen alle Unterlagen für den Spitaleintritt mitgegeben oder per Post zugeschickt. Bei grossen Operationen, wie dem Gelenksersatz oder dem Prothesenwechsel kann es notwendig sein, dass Sie bereits einen Tag vor dem eigentlichen Eingriff in das Spital eintreten, um Zusatzuntersuchungen durchführen zu können. Bei allen anderen Operationen können Sie nüchtern am Morgen der Operation eintreten. Sie bekommen am vorigen Arbeitstag einen Anruf, in dem Ihnen die Eintrittszeit mitgeteilt wird. Wir bemühen uns sehr, die geplanten Opertationszeiten und die Reihenfolge einzuhalten. Dies ist allerdings nicht immer möglich. Wir bitten Sie daher um Verständnis, sollten wir gezwungen sein, Ihre Operation zu verschieben.

2.) Muss ich meine Medikamente vor der Operation absetzen?
Am Morgen der Operation müssen Sie nüchtern sein. Ihre notwendigen Medikamente sollten Sie jedoch mit ein wenig Wasser einnehmen. Zwar können entzündungshemmende Schmerzmittel (Olfen, Voltaren, Ibuprofen, Irfen etc.) das Blutungsrisiko geringgradig erhöhen, jedoch nicht in dem Masse, dass die Medikamente abgesetzt werden müssen. Aspirin sollte jedoch, da es die Blutgerinnung stärker hemmt, ca. eine Woche vorab abgesetzt werden, sofern dies medizinisch möglich ist. Genauso sollten blutverdünnende Medikamente (Xarelto, Plavix, Marcoumar etc.) abgesetzt oder überbrückt werden. Hierzu bitten wir Sie, unbedingt mit Ihrem Hausarzt Rücksprache zu halten! Bei narkoserelevanten Medikamenten (orale Antidiabetika, Blutdruckmedikamente) wird der Anästhesist die Handhabung mit Ihnen vorab in der Sprechstunde klären.

3.) Wer übernimmt die Kosten?
Die OrthoBase ist an verschiedenen Spitälern akkreditiert, so dass wir allgemein, wie auch zusatzversicherte Patienten behandeln können. Vor einer Operation wird eine Kostenübernahme durch Ihre Versicherung von dem jeweiligen Partnerspital geprüft. Alle von uns angebotenen Operationen sind im Leistungsangebot der Krankenkassen enthalten und werden somit auch vollumfänglich übernommen. Private Zusatzzahlungen (für andere Implantate, Operateursleistungen etc.) finden wir unethisch und werden von uns nicht verlangt.
Unsere Partnerspitäler bieten Ihnen aber die Möglichkeit Ihren Aufenthalt kostenpflichtig in der Versicherungsklasse höher einzustufen für z.B. ein Einbett-/Zweibettzimmer.

4.) Wie ist der Tagesablauf am Operationstag?
Am Operationsmorgen sollten Sie ca. zwei Stunden vor Operationsbeginn anwesend sein. Sie werden registriert und nach Abgleich Ihrer Daten abgeglichen eingecheckt. Die Wartezeit bis zur OP verbringen Sie in der Tagesklinik oder OP-Wartezone - bei Eintritt am Vortag in Ihrem Zimmer. Vor Operationsbeginn werden Sie in den Opertionsvorbereitungssaal gebracht und für die Operation vorbereitet. Ihre Daten werden nochmals abgeglichen, um Verwechslungen und Fehler zu vermeiden, und wir vergewissern uns mehrfach der zu operierenden Körperregion. Ihnen wird ein Venenkatheter gelegt und Sie werden an eine Monitorüberwachung (EKG, Sauerstoffmessung, Hirnstrommessung) angeschlossen. Falls erforderlich, wird das Operationsgebiet gereinigt und rasiert. Der Anästhesist beginnt dann mit der (Teil-)Narkose. Nach der Operation liegen Sie in ihrem Spitalbett im postoperativen Aufwachraum zur anästhesiologischen Überwachung. Bei grösseren Operationen und entsprechend Ihres allgemeinen Gesundheitszustandes überwachen wir Sie auf der "intermediate care unit" (IMC). Sobald Sie sich erholt haben, werden Sie auf Ihr Zimmer gebracht. Bei ambulanten Operationen verbringen Sie die Zeit, bis Sie sich bereit fühlen das Spital zu verlassen, in der Tagesklinik. Bitte organisieren Sie einen Transport nach Hause, da Sie eigenständig nicht Auto fahren dürfen. Unser Pflegepersonal ist Ihnen ansonsten gerne behilflich.

5.) Welche Art der Narkose werde ich bekommen?
Generell besprechen Sie die Narkoseart in der anästhesiologischen Sprechstunde mit dem Narkosearzt. Den Termin erhalten Sie im Rahmen der Operationsvereinbarung. Sofern es möglich ist, bevorzugen wir eine Regionalanästhesie, welche häufig als Rückenmarksnarkose durchgeführt wird. Bei der Regionalanästhesie betäubt der Anästhesist die vom Rückenmark ausgehenden Nervenbahnen oder die peripheren Nerven. Anders als bei der Vollnarkose können Sie die Extremitäten oft noch bewegen und werden auch Bewegungen spüren. Schmerzen werden Sie keine haben. Der Narkosearzt verwendet in der Regel Schlafmedikamente, sodass Sie nicht zwangsläufig wach sein müssen. Im Falle von grösseren Hüfteingriffen und Schultereingriffen sowie bei langen Operationszeiten empfehlen wir für den Patientenkomfort jedoch eine Vollnarkose. Hierbei müssen Sie künstlich beatmet werden. Während der Narkose werden Ihre Körperfunktionen kontinuierlich beobachtet, was ein sehr hohes Mass an Sicherheit gewährt.

6.) Wann darf ich wieder Auto fahren?
Direkt nach der Operation sollten Sie weder Auto fahren noch schwere Maschinen führen. Die Nachwirkungen der Narkose, die Schmerzsituation und die Einnahme von Medikamenten können Ihre Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit im Strassenverkehr heruntersetzen. Zudem sind Sie unmittelbar nach einer Operation körperlich eingeschränkt. Das ist nicht nur für Sie, sondern für alle Verkehrsteilnehmer eine mögliche Gefahr. Sobald die die medizinischen Hilfsmittel (Orthesen/Unteramgehstützen/Gips) abgelegt werden können, können Sie in der Regel auch wieder Auto fahren.

7.) Wundbehandlung
Wir verwenden häufig Verbandsmaterial, welches bis zu 14 Tage oder bis zum Fadenzug auf der Wunde belassen werden kann. Sofern sich das Pflaster nicht selbstständig ablöst oder Wundsekret darunter hervortritt, sollte es belassen werden. Mit diesem wasserdichten Verband können Sie duschen. Schwimmen sollten Sie aber erst nach vollständigem Abheilen der Wunde. Sollte sich das Pflaster ablösen, kann die Wunde mit einem herkömmlichen Trockenverband abgedeckt werden. Wir bitten Sie, die Wunde regelmassig vom Hausarzt beurteilen zu lassen. Sollte ein Infektverdacht (Rötung, Eiter, vermehrte Wundschmerzen) bestehen, bitten wir Sie, sich umgehend bei uns zu melden.

8.) Benötige ich eine Kur oder Rehabilitation?
Untersuchungen über die Erholung nach orthopädischen Operationen haben ergeben, dass mit einer ambulanten Nachbehandlung zu Hause genauso gute Ergebnisse erzielt werden wie mit einer stationären Rehabilitation. Da die meisten Patienten ohnehin gerne daheim sind, empfehlen wir eine Kur oder Rehabilitation nur dann, wenn diese dringend erforderlich oder aus sozialen Gründen gewünscht ist. Eine stationäre Rehabilitation muss im direkten Anschluss an den akuten Spitalaufenthalt erfolgen. Die Anmeldung sowie die ärztliche Empfehlung werden von uns durchgeführt. Die Entscheidung über die Kostenübernahme liegt jedoch bei Ihrer Krankenkasse. Wir bitten Sie, uns frühzeitig Bescheid zu geben, sollten Sie eine Reha wünschen, da die Organisation ca. zehn Tage in Anspruch nimmt. Die Nachbehandlung in einer Kur ist jederzeit möglich und zeitlich nicht an den Spitalaufenthalt gebunden. Die kurgebundene Therapie wird, entsprechend einer ambulanten Behandlung, von der Krankenkasse übernommen. Die Hotellerie muss vom Patienten selbst getragen werden – je nach Vereinbarung leistet die Krankenkassen in einigen Fällen jedoch eine Zuzahlung.

9.) Benötige ich nach meinem Eingriff Physiotherapie?
Bei den meisten Eingriffen sollte die Physiotherapie direkt im Anschluss an den Spitalaufenthalt begonnen werden. Im Austrittsbericht wird die Nachbehandlung festgehalten und mit Ihnen besprochen. Sie werden eine entsprechende Verordnung erhalten. Wenn nicht bereits Ihr stationärer Physiotherapeut einen Folgetermin mit Ihnen vereinbart hat, bitten wir Sie, sich eigenständig bei einem Physiotherapeuten Ihrer Wahl anzumelden. Unsere Mitarbeiterinnen werden Ihnen gerne dabei behilflich sein. Bei Hüftgelenksersatz-Operationen und bestimmten Revisionsoperationen wird empfohlen, die Physiotherapie erst zu einem späteren Zeitpunkt aufzunehmen.

10.) Wie erfolgt mein Austritt aus dem Spital?
Sobald es Ihnen nach einer Operation gut geht dürfen Sie wieder nach hause. Dazu müssen Sie sich wohl fühlen und die postoperativen Schmerzen sollten erträglich sein. Die Mobilisation, nach physiotherapeutischer Anleitung, muss alleinig zu bewerkstelligen sein. Dann steht Ihnen Nichts im Wege aus dem Spital auszutreten. Sie erhalten im Austrittsgespräch den Operationsbericht mit den Heilungsanweisungen, sofern erforderlich eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung und orthopädische Hilfsmittel. Die notwendigen Medikamente, insbesondere Schmerzmittel, werden mitgegeben und auch ein Physiotherapierezept für die Weiterbehandlung. Sofern nicht vorab mit dem Physiotherapeuten besprochen, bitten wir Sie, sich entsprechend zur Therapie anzumelden. Der Austrittsbericht wird an den Hausarzt versendet. Machen Sie dort nach 10-14 Tagen bitte einen Termin zur Wundkontrolle und Fadenentfernung ab. Sollten Sie in eine Reha oder Kur gehen, wird das Pflegepersonal mit Ihnen den Privattransport organisieren. Eine Nachuntersuchung beim Operateur erfolgt in der Regel nach 6 Wochen.