INFORMATIONEN ZUR CORONA-PANDEMIE (SARS-CoV-19)

Liebe Patienten,

gemäss Bundesratsentscheid bleiben bis auf Weiteres alle medizinischen Einrichtungen geöffnet – das gilt natürlich auch für unsere Praxen an allen 3 Standorten (Uznach/Rapperswil/Wattwil). Bitte beachten Sie die vorgegebenen Massnahmen zu Ihrem persönlichen Schutz und zum Schutz Ihrer Mitmenschen. Desinfektionsmittel und Atemmasken werden Ihnen zur Verfügung gestellt. In der Praxis werden wir auf den nötigen Abstand zwischen Ihnen und anderen Patienten achten.

Mit unseren starken Partner in der Region (Rosenklinik, Spital Männedorf und der Privatklinik Bethanien) bleibt uns momentan weiterhin die Möglichkeit erhalten, Ihre Operation zu planen. Trotzdem kann es zu Verschiebungen aufgrund von Notfällen und Änderungen in den Bettenkapazitäten der Spitäler kommen. Hierfür bitten wir um Ihr Verständnis.

Zusammen werden wir die Krise bewältigen – bitte bleiben Sie gesund!

Orthobase - Praxen für Orthopädie und Sportmedizin

Termine und Zuweisungen bitte durch den Hausarzt, telefonisch oder über das Online-Formular auf unserer Homepage.

Telefon- und Sprechstundenzeiten
Montag bis Freitag: 8-12 Uhr und 13-17 Uhr

OrthoBase Uznach

Rickenstrasse 5
8730 Uznach
Telefon +41 55 536 06 06
Telefax +41 55 536 06 07

OrthoBase Rapperswil

Rosenklinik Rapperswil
Güterstrasse 21/23
8640 Rapperswil
Telefon +41 55 536 06 06
Telefax +41 55 536 06 07

OrthoBase Wattwil

Medbase
Gesundheitszentren AG
Bahnhofstrasse 4
9630 Wattwil
Telefon +41 55 536 06 06
Telefax +41 55 536 06 07
  • Schulterstabilisierung
    Das Schultergelenk ist ein Gelenk mit geringer knöcherner Führung, was es anfällig für Instabilitäten macht. Erfahren Sie mehr zu Therapiemöglichkeiten (konserativ und operativ). Beübungs-Video...
  • Schultereckgelenksstabilisierung
    Man unterscheidet die akute Luxation des Schultergelenkes von dem pathologischen chronischen Folgezustand der Instabilität. Erfahren Sie mehr zu Therapiemöglichkeiten (konserativ und operativ)....
  • Rotatorenmanschettenrekonstruktion
    Das Schultergelenks das Gelenke mit dem höchsten Bewegungsgraden, denn für die obere Extremität ist ein sehr hohe Bewegungsfreiheit nötig. Erfahren Sie mehr zu Therapiemöglichkeiten (konserativ und...
  • Schultertotalendoprothese
    Der künstliche Gelenkersatz ist dann notwendig, wenn die Schädigung der Gelenkflächen irreparabel ist, die Funktion eingeschränkt ist und die Schmerzen nicht mehr tolerierbar sind. Erfahren Sie mehr...

FAQ


Operationen


1.) Wie erfahre ich, wann ich operiert werde?
In der Sprechstunde wird mit Ihnen der Operationstag festgelegt. Sie bekommen alle Unterlagen für den Spitaleintritt mitgegeben, oder per Post zugeschickt. Bei grossen Operationen wie dem Gelenksersatz und Prothesenwechsel treten Sie bereits einen Tag vor dem eigentlichen Eingriff in das Spital ein um Zusatzuntersuchungen durchführen zu können. Bei allen anderen Operationen können Sie nüchtern am Morgen der Operation eintreten. Sie bekommen am vorherigen Arbeitstag einen Anruf in dem Ihnen die Eintrittszeit mitgeteilt wird. Wir bemühen uns sehr die geplanten Opertationszeiten und Reihenfolge einzuhalten. Diese ist aber nicht immer möglich. Wir bitten Sie daher um Verständnis, sollten wir gezwungen sein Ihre Operation zu verschieben.

2.) Muss ich meine Medikamente vor der Operation absetzen?
Am Morgen der Operation müssen Sie nüchtern sein. Ihre notwendigen Medikamente sollten Sie jedoch einnehmen mit ein wenig Wasser. Auch wenn entzündungshemmende Schmerzmittel (Olfen, Voltaren, Ibuprofen, Irfen etc.) das Blutungsrisiko geringgradig erhöhen, ist dieses jedoch nicht so gross, dass die Medikamente abgesetzt werden müssen. Aspirin sollte jedoch, da es die Blutgerinnung stärker hemmt, ca. 1 Woche vorab abgesetzt werden, sofern dieses medizinisch möglich ist. Genauso sollten blutverdünnende Medikamente (Xarelto, Plavix, Marcoumar etc.) abgesetzt, oder überbrückt werden. Hierzu bitten wir Sie aber unbedingt mit ihrem Hausarzt Rücksprache zu halten! Betreffend narkoserelevanten Medikamenten (orale Antidiabetika, Blutdruckmedikamente) wird in der Narkosesprechstunde der Anästhesist die Handhabung mit ihnen vorab besprechen.

3.) Wie ist der Tagesablauf am Operationstag?
Am Operationsmorgen sollten Sie ca. 2 Stunden vor Operationsbeginn anwesend sein. Sie werden registriert, Ihre Daten abgeglichen und eingecheckt. Die Wartezeit zur Op verbringen Sie in der Tagesklinik/OP-Wartezone. Bei Eintritt am Vortag in Ihrem Zimmer. Vor Operationsbeginn werden Sie in den Opertionsvorbereitungssaal gebracht und Sie auf dem Operationstisch vorbereitet. Es werden nochmalig Ihre Daten abgeglichen um Verwechslungen und Fehler zu vermeiden. Die zu operierende Körperregion wird mehrfach abgefragt werden. Ihnen wird ein Venekatheter gelegt und Sie an eine Monitorüberwachung (EKG, Sauerstoffmessung, Hirnstrommessung) angeschlossen. Wenn erforderlich wird das Operationsgebiet gereinigt und rasiert. Der Anästhesist wird dann mit der (Teil-)Narkose beginnen. Nach der Operation liegen Sie in ihrem Spitalbett im postoperativen Aufwachraum zur anästhesiologischen Überwachung. Bei grösseren Operationen und entsprechend Ihres allgemeinen Gesundheitszustandes überwachen wir Sie auf der "intermediate care unit" (IMC). Sobald Sie sich erholt haben werden Sie auf ihr Zimmer gebracht. Bei ambulanten Operationen verbringen Sie die Zeit bis Sie sich bereit fühlen das Spital zu verlassen in der Tagesklinik. Bitte organisieren Sie einen Transport nach Hause, da Sie eigenständig nicht Auto fahren dürfen. Unser Pflegepersonal ist Ihnen ansonsten gerne behilflich.

4.) Welche Art der Narkose werde ich bekommen?
Generell besprechen Sie die Narkoseart in der anästhesiologischen Sprechstunde mit dem Narkosearzt. Den Termin erhalten Sie im Rahmen der Operationsvereinbarung. Sofern es möglich ist bevorzugen wir eine Regionalanästhesie, welche häufig als Rückenmarksnarkose durchgeführt wird. Der Anästhesist betäubt bei der Regionalanästhesie Teile des Rückenmarks oder die Nervenbahnen. Anders als bei der Vollnarkose können Sie die Extremitäten oft noch bewegen und werden auch Bewegungen spüren. Schmerzen werden Sie keine haben. Der Narkosearzt verwendet in der Regel Schlafmedikamente, so dass Sie nicht zwangsläufig wach sein müssen. Im Falle von grösseren Hüfteingriffen und Schultereingriffen, sowie langen Operationszeiten empfehlen wir für den Patientenkomfort jedoch eine Vollnarkose. Hierbei müssen Sie künstlich beatmet werden. In der Narkose werden Ihre Körperfunktionen kontinuierlich beobachtet, was ein sehr hohes Mass an Sicherheit gewährt.

5.) Wann darf ich wieder Auto fahren?
Direkt nach der Operation sollten Sie kein Auto fahren, oder schwere Maschinen führen. Die Nachwirkungen der Narkose, die Schmerzsituation und die Einnahme von Medikamenten kann Ihre Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit im Strassenverkehr heruntersetzen, zumal Sie auch körperlich nach einer Operation eingeschränkt sind. Das ist nicht nur für Sie sondern für alle Verkehrsteilnehmer eine mögliche Gefahr. Sobald die Unterarmgehstöcke abgelegt werden können, können Sie in der Regel auch wieder Auto fahren.

6.) Wundbehandlung
Wir verwenden häufig Verbandsmaterial, welches auf der Wunde für bis zu 14 Tage, oder bis zum Fadenzug belassen werden kann. Sofern sich diese Art von Pflaster nicht selbstständig ablöst, oder Wundsekret darunter hervorruft sollte es belassen werden. Mit diesem wasserdichten Verband können Sie duschen. Schwimmen, sollten Sie aber erst nach Abheilen der Wunde, wenn diese nach 10-14 Tagen trocken ist. Sollte sich das Pflaster ablösen, kann die Wunde mit einem herkömmlichen Trockenverband abgedeckt werden. Wir bitten Sie die Wunde vom Hausarzt regelmassig beurteilen zu lassen. Sollte ein Infektverdacht (Rötung, Eiter, vermehrte Wundschmerzen) bitten wir Sie sich umgehend bei uns zu melden.

7.) Benötige ich eine Kur oder Rehabilitation?
Untersuchungen über Erholung nach orthopädischen Operationen haben ergeben, dass mit einer ambulanten Nachbehandlung zuhause genauso gute Ergebnisse erzielt werden, wie mit einer stationären Rehabilitation. Da auch die meisten Patienten gerne daheim sind empfehlen wir eine Kur oder Rehabilitation nur dann, wenn diese dringend erforderlich ist oder aus sozialen Gründen gewünscht ist. Eine stationäre Rehabilitation muss im direkten Anschluss an den akuten Spitalaufenthalt erfolgen. Eine Anmeldung und die ärztliche Empfehlung wird von uns durchgeführt. Die Entscheidung für eine solche Massnahme liegt aber bei Ihrer Krankenkasse. Wir bitten Sie uns frühzeitig Bescheid zu geben, sollten Sie eine Reha wünschen, da die Organisation ca. 10 Tage benötigt. Die Nachbehandlung in einer Kur ist jederzeit möglich und ist nicht zeitlich an den Spitalaufenthalt gebunden. Die kurgebundene Therapie wird, entsprechend einer ambulanten Behandlung, von der Krankenkasse übernommen. Die Hotellerie muss aber vom Patienten selber getragen werden - je nach Krankenkassenvereinbarung leistet diese jedoch eine Zuzahlung.

8.) Benötige ich Physiotherapie nach meinem Eingriff?
Nach den meisten Eingriffen sollte die Physiotherapie direkt im Anschluss an den Spitalaufenthalt begonnen werden. Im Austrittsbericht wird die Nachbehandlung festgehalten und mit Ihnen besprochen. Sie werden eine entsprechende Verordnung erhalten. Wenn nicht bereits Ihr stationärer Physiotherapeut einen Folgetermin mit Ihnen vereinbart hat, bitten wir Sie sich eigenständig bei einem Physiotherapeuten ihrer Wahl anzumelden. Unsere Mitarbeiterinnen werden Ihnen gerne dabei behilflich sein. Bei Hüftgelenksersatz-Operationen und bestimmten Revisionsoperationen ist es jedoch erwünscht die Physiotherapie erst zu einem späteren Zeitpunkt aufzunehmen.